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Toxische Denaturierung durch Induktionskochen?
Dieser Eintrag stammt von Claus Scheingraber Am 14.9.2010 @ 18:13 In Technik, Ernährung | Keine Kommentare
Nach meiner Versendung der AEB-Stellungnahme zum Induktionskochen, gehen nun vermehrt Anfragen zu den Einflüssen auf das Kochgut durch Induktionskochen ein. Ich möchte folgende Ergänzung zu der Stellungnahme über Induktionskochen geben:
Eine toxische Denaturierung des Gargutes liegt bei Induktionskochen nicht vor. Die oft gehegte Befürchtungen, dass ähnlich dem Mikrowellenkochen eine toxische Denaturierung des Kochgutes eintritt, ist unbegründet. Ursächlich für die Erhitzung des Kochgutes ist der Strom! Wenn man befürchten, dass die magnetischen Felder des Stroms das Kochgut verändern, dann müssen man auch das Kochen mit dem gewöhnlichen Elektroherd ablehnen. Beim E-Herd wird über eine Glühwendel die Herdplatte erhitz, die dann das Kochgeschirr und das Gargut erhitzt. Es liegen bis heute keine Erkenntnisse vor, dass diese Kochform einen negativen Einfluss auf das Kochgut hat. Beim Induktionskochen wird nicht die Kochplatte erhitzt, sondern der Kochtopf wird direkt durch die Wirbelströme erhitzt; vereinfacht ausgesprochen, es passiert also nichts andres als beim Kochen mit dem E-Herd! Gut, man kann jetzt noch einwenden, dass dazu höher frequenter Strom benutzt wird. Nur, betrachten sie mal die Wellenlängen im Bereich von 20 bis 200 kHz, dann werden Sie schnell feststellen das mit dieser Wellenlänge ein erhitzen von Gargut nicht möglich ist! Die Wellenlängen liegen dort im Bereich von einigen Kilometern bis zu 1.000 Meter.
Es ist sehr wichtig, dass bei Beratungen über Induktionskochen auf die Feldproblematik hingewiesen wird, Warnungen über eine toxische Veränderung des Gargutes sind aber nicht gerechtfertigt!
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