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Betrügerische Gutachten der IGEF zu unwirksamen Abschirmprodukten
Dieser Eintrag stammt von Claus Scheingraber Am 28.10.2010 @ 20:05 In Aktuelles, Elektrosmog NF | 2 Kommentare
Liebe Freunde, Kollegen, Mitglieder und Mitstreiter,
sehr geehrte Damen und Herren!
Dem Arbeitskreis Elektro-Biologie e.V. wurde wieder ein
Gefälligkeitsgutachten der IGEF (Internationale Gesellschaft für
Elektrosmog-Forschung) um Beurteilung übergeben. Die IGEF bescheinigt mit
ungeeigneten Messmethoden dem Abschirmprodukt E-Cover Matratzenüberzug eine
Wirksamkeit die defakto nicht vorhanden ist. Es wird behauptet, dass dieses
Produkt elektrische Wechselfelder neutralisiert! Das Gegenteil ist der Fall.
Die Verwendung dieses Produktes kann sogar zu einer Verschlechterung der
Belastungssituation führen! Der AEB sieht sich in der Pflicht über solche
Machenschaften aufzuklären und Betroffene vor solchen Produkten zu warnen …
Mit herzlichen Grüßen
Claus Scheingraber
Eine Stellungnahme des Arbeitskreis Elektrobiologie e.V. zu Thema IGEF-Gutachten
Herr Rose mit der „[1] Internationale Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung (IGEF)“ und sein Gutachter-Labor Paul Sommer ([2] http://www.bausachverstaendiger.de.vu/ ) bescheinigen seit Jahren den Verkäufern von Abschirmprodukten eine optimale Wirksamkeit ihrer Produkte. Dem AEB liegen mehrere sogenannte Gutachten des IGEF aus den Jahren 2004-2010 vor. Diese Gutachten sind Gefälligkeitsgutachten oder sie zeigen die totale Inkompetenz des Dipl. kfm. Wulf-Dietrich Rose und seines Prüfinstitutes.
Es wird versucht mittels der so genannten kapazitiven Körperspannungsmessung den Beweis zu führen, dass mit diesen Produkten eine Abschirmung von elektrischen Wechselfeldern möglich ist!
Der Trick dieser Messung liegt darin, dass nicht die Feldstärke (Einheit Volt pro Meter), oder die Stromdichte (Einheit Ampere /Quadratmeter) sondern die Spannung (Einheit Volt) zwischen einer im Bett liegenden, geerdeten Person und der Matte, gemessen wird. Da das Erdpotenzial sehr niederohmig ist, es geht meist gegen Null, sinkt die Spannung ebenfalls und es fließt ein entsprechender Strom. Die Spannungsdifferenz zwischen Bett und geerdeter Person wird dann als Verkaufsargument benutzt.
Aber das Gegenteil ist der Fall, die Belastung steigt an. Die Person ist jetzt geerdet. Die Spannung bricht zusammen, deshalb muss zwangsläufig ein Strom fließen. Die am Körper außen anliegende Körperspannung, fließt nun als Körperstrom durch die Person hindurch zur Erde hin.
Fakt ist, die vorgetäuschte Elektrosmog-Belastung nimmt nicht ab, sondern zu!
In der speziellen Situation kleinflächiger Potenziale (z. B. Abschirmmaterialien im Schlafbereich) besteht jedoch kein wie immer gearteter Zusammenhang zwischen Feldstärke und Spannung. Durch die Ähnlichkeit der Einheiten (Volt und Volt pro Meter) ist dieser wichtige Unterschied auch technisch gebildeten Konsumenten oder sogar Technikern oft nicht ersichtlich.
Ob bei einem entsprechenden Produkt eine abschirmende (schützende) Wirkungen vorhanden ist, kann einzig und allein mittels Feldstärkemessung bzw. Stromdichtemessung festgestellt werden!
Eine Senkung der Körperspannung hat auf die gesundheitliche Wirkung überhaupt keinen Einfluss, da die Spannung (Potenzialdifferenz zwischen 2 Punkten) bekanntlich eine relative Einheit ist, die nur vom Bezugspunkt abhängig ist. Aus demselben Grund können Vögel auf einer Stromleitung sitzen, ohne dass ihnen eine Schaden entsteht, dabei ist es egal ob die Leitung mit 10.000 Volt oder mit 380.000 Volt beaufschlagt ist. Wenn der Vogel aber ein geerdetes Mastteil berührt (z.B. Storchentod auf Leitungsmasten) dann wird das Tier augenblicklich durch einen massiven Stromschlag getötet !
Erstaunlicherweise weist Herr Rose in seinen Veranstaltungen auf diese Problematik hin, trotzdem verwendet er bei seinen Gutachten die ungeeignete Messmethode der spannungsbezogenen Körperankoppelung !
Daher liegt der Verdacht nahe, dass es sich bei den IGEF-Gutachten um Auftragsgutachten zur Gewinnerzielung zum Nachteil der Produkterwerber und vor allem der Nutzer handelt!
Gez.
Dr. Claus Scheingraber
(Vorstand )
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