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Elektrobiologie
Dieser Eintrag stammt von admin Am 24.7.2010 @ 00:29 In Aktuelles | Keine Kommentare
Belastung durch Elektrogeräte und Elektroinstallationen
Viele Menschen wissen nicht, von welchen Elektrogeräten und technischen Installationen Feld- und Wellenbelastungen ausgehen können. Der AEB hat für Betroffene eine Liste zusammengestellt, in der die häufigsten Belastungsquellen beschrieben sind. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, gibt jedoch einen groben Überblick über auftretende Belastungen im Wohnbereich durch Feldemissionen.
Folgende Auflistung zeigt Ihnen die häufigsten und wichtigsten Belastungsquellen in Haushalt und bei heimischer Arbeit auf:
Computer, Monitore, Drucker, Scanner:
Man geht davon aus, dass an den Geräten über mehrere Stunden gearbeitet wird. Jedes Gerät gibt Strahlung ab. Vermeiden Sie die Konzentration durch Zusammenstellen diverser Geräte. Weiträumige Aufstellung der Geräte im Raum vermindert die möglichen Feldbelastungen.
Alte Monitore sollen durch neue ersetzt werden. Seit einiger Zeit gibt es neue Monitore mit “low Radiation” also geringer Strahlung. Strahlungsarme Monitore tragen das Prüfzeichen TCO 95. Die Industrie hat hier schon reagiert und stellt heute die Monitore sehr preiswert her. Vor Billigware aus Asien muss aber gewarnt werden. Ein Monitor aus neuester Fertigung hat eine um die 20-fache geringere Strahlung gegenüber alten Monitoren. Lassen Sie sich die Prüfberichte aus einem deutschen EMV Labor vorlegen, damit Sie sich überzeugen können, ob die Einhaltung der EMV Richtlinie ordentlich gemessen wurde. Das CE Zeichen allein ist noch kein Gütesiegel.
Drahtlose Babyüberwachungsanlage:
Die wohl dümmste Art seinen Nachwuchs zu überwachen. Wie bei den drahtlosen Telefonen erzeugen auch diese Anlagen ein starkes Hochfrequenzfeld im Raum. Wenn Sie ein solches Gerät im Kinderzimmer benützen, achten Sie auf einen Mindestabstand von mehr als 2 m zum überwachenden Kind. Besser sind hier die drahtgebundenen Anlagen. Andere Überwachungsanlagen, die über die Steckdosen arbeiten, erzeugen oft ein noch größeres Störfeld in Ihrem Kinderzimmer.
Drahtloses (schnurloses)Telefon:
Eine moderne und bequeme Art ist kabellos zu telefonieren. Für kurzzeitiges Benützen bestehen keine Bedenken, jedoch sollte stundenlanges Telefonieren durch die Einwirkung der HF Strahlung im Kopfbereich vermieden werden. Zu bedenken ist auch, dass die neuen Schnurlostelefone nach DECT-Standard 24 Stunden senden, sie können im Gegensatz zu Handy’s nicht ausgeschaltet werden, dies verbietet eine Aufstellung in Bettnähe. Es sei noch bemerkt, dass diese DECT-Telefone in 1-2 m Abstand vom Körper eine viel höhere Feldstärke, als eine Mobilfunksendeanlage in 20 – 30 m Entfernung auf dem nächsten Gebäude!
Bedenken Sie auch, dass bei vielen älteren Schnurlos-Telefonen das Fernmeldegeheimnis nicht erfüllt wird. Diese Geräte können im Umkreis von 500 m mit speziellen Empfängern (Scannern) abgehört werden, da viele ältere drahtlosen Telefone nicht verschlüsselt sind.
Elektroherd:
Ein heute selbstverständliches Gerät in der Küche. Aber die Kochplatten erzeugen ein starkes magnetisches Wechselfeld und dies genau im Bauchbereich. Bei vielen modernen Keramikkochfeldern ist das Wechselfeld um das 4-fache höher als bei normalen Kochplatten. Besonders starke Magnetfelder treten bei Induktionsheizungen auf.
Feldfreischalter im Volksmund auch Netzfreischalter:
Beide Begriffe beschreiben ein und das selbe Geräte. Damit können ganze Leitungen im Haus automatisch spannungsfrei geschaltet werden. Wenn alle Verbraucher ausgeschaltet sind, schaltet das Gerät die Spannung ab. Wenn Sie einen Verbraucher wieder einschalten, ist die Spannung sofort wieder da. Der Einbau findet meist im Sicherungskasten statt und darf nur von einem Fachmann erfolgen. Natürlich darf kein heimlicher Dauerverbraucher wie z.B. Batterieladegerät, Antennenverstärker, Elektrozahnbürste, u.a. an dem Stromkreis angeschlossen sein.
Fernsehapparat:
Der Fernsehapparat gibt neben einem elektrostatischen Feld über die Bildröhre auch ein Hochfrequenzfeld in den Raum. Bei genügendem Betrachtungsabstand (mindestens 5 x die Bildschirmdiagonale) oder mindestens 3 Meter bestehen keine Bedenken. Schalten Sie Ihren Fernseher nach Gebrauch aus. Die Standby-Schaltungen bergen generell Brandgefahren, bei allen Elektrogeräten; auch wenn sie beim TV- Gerät wegen der Implosionsmöglichkeit besonderen Charakter besitzen..
Fotokopierer:
Fotokopierer erzeugen Ozon und ein elektrostatisches Feld. Räume in denen die Geräte stehen, sollen gut belüftet sein. Wenn Sie längere Zeit keine Fotokopien machen, schalten Sie ruhig das Gerät zwischenzeitlich aus. Viele Faxgeräte funktionieren genauso wie Fotokopierer.
Funktelefone:
C Netz, Dl Netz, D2 Netz und E Plus und E2 sind bereits vorhanden, weitere Netze sollen in Kürze aufgebaut werden. Zur Zeit gibt es rund 20 Millionen Teilnehmer in den genannten Netzen. Nach Auskunft der Betreiber werden in der Endphase ca. 40 Millionen Teilnehmer erwartet. Diese Telefone arbeiten alle mit Hochfrequenz bei Leistungen von 1-4 Watt. Solange diese Geräte im Auto fest eingebaut sind, besteht normalerweise durch die Abschirmung des Autodaches ein ausreichender Schutz vor HF-Strahlung. Jedoch die sogenannten “Handy’s” sind bedenklich. Diese Handtelefone mit bis zu 2 Watt Leistung werden direkt an den Kopf gehalten. Durch die HF kann sich das Gewebe am Kopf und im Augenbereich unnatürlich erwärmen und so zu bleibenden Schädigungen führen. Linsentrübungen am Auge sind bei Handy-Vieltelefonierern bereits beobachtet worden.
Die dazu notwendigen Sendeanlagen (Basisstationen) werden leider ohne Rücksicht auf die Anwohner meistens direkt in Wohngebieten installiert. Diese Anlagen erzeugen ein elektromagnetisches Feld im Umkreis von mehreren hundert Meter und das 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche. Gesetze auf EG Ebene erlauben es den Betreibern, sie laufend und andauernd mit Hochfrequenz zu bestrahlen und das mit Werten, die bis zum 57-fachen betragen gegenüber dem HF-Emissionswert eines CE geprüften elektronischen Gerätes.
Halogenleuchten:
Moderne Halogenleuchten besitzen zur Erzeugung des benötigten Niederspannungsstromes große Trafos im Lampenfuß. Die Trafos erzeugen ein starkes Magnetfeld im Umkreis von bis zu 1 m Radius. Neuere Halogenleuchten besitzen ein getaktetes Netzgerät, das dauernd in Betrieb ist und nur niederspannungsmäßig mittels Schalter ausgeschaltet wird. Gegen diesen Unsinn hilft nur eine zweipolig geschaltete Steckdosenleiste, die bei Nichtgebrauch ausgeschaltet wird.
Heizdecken, Wasserbetten:
Das Schlimmste was man seinem Körper antun kann. Ob ein- oder ausgeschaltet, liegen Sie direkt in einem elektrisches Feld. Dabei wird durch Körperkontakt ein 50 Hz Feld auf den Organismus übertragen. Also weg mit den elektrischen Heizdecken, Wasserbetten und auch elektromotorisch verstellbaren Lattenrosten.
Heizkörper:
Stellen Sie Ihr Bett weder an Elektroheizkörper noch an Warmwaserflächenheizkörper. Ob ein- oder ausgeschaltet erzeugen Stahl- Heizkörper oft ein magnetisches Gleichfeld und gelegentlich durch Blindstöme auch sogar ein magnetisches Wechselfeld. Von Elektroheizkörpern ist aus genannten Gründen in Bettnähe ist besonders abzuraten.
Hochspannungs- Mittelspannungsleitungen und Umspanntrafos:
Der Abstand von Wohnhäusern sollte je nach Leitungsart und Stromstärke zwischen 20 und 200 Meter betragen. Im Einzelfall kann dieser Abstand größer oder kleiner ausfallen. Dies gilt besonders für S-Bahnen und den Bundesbahnbereich mit Elektro-Oberleitungen (auch Elektrobusse).
Mikrowellenherde:
Der Markt bietet heute Geräte mit sehr hohen Leistungen an. Auch eine gute Abschirmung lässt oft noch einen Rest von Hochfrequenz nach außen strahlen. Einige Watt dieser Leistung können schon zur Erwärmung von menschlichem Gewebe führen. Eine TÜV-Überwachung auf Leckstrahlung gibt es nicht. Billiggeräte können einen dauerhaften Schutz vor der Hochfrequenz-Leckstrahlung nicht gewährleisten. Ferner kann es bei Erhitzung von Milcheiweiß zu toxischen Stoffen kommen, die das kindliche Wohlergehen negativ beeinflussen können.
Radiowecker:
So nützlich diese Geräte sind, so schädlich können sie sein. Netzbetriebene Radiowecker erzeugen ein magnetisches Wechselfeld im Umkreis von ca. 40-60 cm im Radius. Bei Aufstellung auf dem Nachkästchen befindet sich der Kopf des Schlafenden im Feldbereich. Also mindestens 1,0 m Abstand halten oder einen mechanischen oder batteriebetriebenen Wecker benützen.
Schlafplatz:
Während der Nacht befindet sich der Körper im Status der Regeneration. Die Natur hat es so eingerichtet, dass der Schlaf zum Aufbau der Energien und Abbau der Stoffwechselprodukte dient. Vom Kinderwachstum weiß man, dass die Wachstumsschübe während der Nacht erfolgen. Jedem ist klar, dass eine Beeinflussung dieser komplizierten Vorgänge auf Dauer zu einer gesundheitlichen Schädigung führen kann. Trotzdem gleichen manche Kinderzimmer mehr einem Elektroniklabor als einer Schlafstatt.
Wenn es möglich, “norden” Sie Ihre Schlafstätte. Also die Schlafrichtung von Norden nach Süden. (Kopf nach Norden und Füße nach Süden). Wir haben auf der Erde ein natürliches Erdmagnetfeld. Lassen Sie sich während der Regenerationsphase (Schlaf) vom natürlichen Erdmagnetfeld durchfluten. Wichtig: Störungen des Erdmagnetfeldes durch Federkernmatratzen oder andere magnetisierte Eisenteile müssen unbedingt vermieden werden.
Statische Aufladung:
Im Wohnbereich laden sich Teppichböden meist statisch auf. Vermeiden Sie diese statischen Aufladungen, indem Sie die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöhen; z.B. durch geeignete Luftbefeuchter oder Blumen. Notfalls genügt eine Blumensprühflasche mit Wasser. Der Teppichboden wird damit leicht befeuchtet und dies mehrfach am Tag. Die statische Aufladungen treten hauptsächlich in den Wintermonaten, bei trockener Heizungsluft auf. Achten Sie bei Neukauf auf antistatische Ware!
Steigleitungen:
Die elektrischen Versorgungsleitungen der Häuser führen vom Keller in die Obergeschosse oder vom Dach in die Untergeschosse. Diese Hauptleitungen nennt man Steigleitung. Diese Leitungen erzeugen ein elektrisches Feld und bei eingeschalteten Verbrauchern oft auch ein starkes magnetisches Wechselfeld. Schlafzimmer oder Kinderzimmer mit Betten sollten nie direkt an die Wände grenzen, in denen Steigleitungen montiert sind. Meistens sind an diesen Wänden auch die Zähler installiert. Wenn Sie dazu Auskünfte brauchen, fragen Sie Ihren Hauselektriker.
Stereoanlagen:
Das Hören mit Kopfhörern ist als bedenklich einzustufen. Mit großen modernen Kopfhörern werden starke magnetische Felder direkt im Kopfbereich angesiedelt. Es ist hier nicht der Schalldruck gemeint, sondern die elektromagnetische Belastung, erzeugt durch den Kopfhörer. Aber auch der Dauermagnet in den großen Stereoboxen kann eine Gefahr sein wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter zu Ruhe- oder Schlafplätzen unterschritten wird.
Trockenhaube, Fön, Lockenstab:
Alle Geräte die im Bad benützt werden, erzeugen im Kopfbereich ein starkes elektrisches 50 Hz Feld. Wenn Sie diese Geräte benutzen, ist folgendes zu beachten: Stehen Sie generell nie barfuß auf dem Fliesenboden. Verhindern Sie den Kontakt zur “ERDE”, indem Sie nur im abgetrockneten Zustand fönen. Dabei sollten Sie trockene, hohe Badeschuhe (Korkschuhe oder Plastikschuhe) tragen. Sie vermindern damit die Ableitung und somit die Beeinflussung des elektrischen Feldes im Kopfbereich. Beim Friseur gibt es statt den Trockenhauben herkömmlicher Art, neue Infrarotstrahler zur Trocknung. Bevorzugen Sie diese Art der Trocknung. Die “alten” Trockenhauben erzeugen ein sehr starkes elektromagnetisches Feld in Ihrem Kopfbereich, was zu vermeiden gilt.
Anmerkung:
Es ist nicht die Absicht der Verfasser Panik zu erzeugen. Nur, eine Aufklärung über mögliche Gefährdungen durch Felder und Strahlung seitens der Industrie und der Betreiber erfolgt nicht oder nur einseitig verharmlosend. Jeder weiß heute, dass Rauchen die Gesundheit gefährdet, aber kaum einer weiß, dass Elektrostress ebenfalls im Verdacht steht Befindlichkeitsstörungen und sogar Krankheiten auszulösen. Daher ist jeder für den Umgang mit der modernen Technik selbst verantwortlich. Einige wenige Wissenschaftler, Techniker und Mediziner haben es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, objektiv über die Risiken zu informieren. Der Arbeitskreis Elektro-Biologie e.V. veröffentlicht diese Risiken und appelliert an die Betreiber von Anlagen Ihre Technik so zu installieren, daß endlich gesundheitliche Vorsorgeaspekte berücksichtigt werden. Auf die 26. Bundesimissionsschutz-Verordnung ist in Bezug auf gesundheitliche Vorsorge kein Verlass.
Diese Zusammenstellung soll Ihnen helfen Ihr individuelles Risiko einzuschätzen. Weitergehende Aussagen können aber nicht getroffen werden, da niemals identische Fälle auftreten.
Sollten Sie, lieber Leser, den Wunsch haben, zu Hause Ihre persönliche physikalische Belastung zu erfahren, so müssen Sie Messungen durchführen zu lassen. Der AEB ist Ihnen beim Nachweis von elektrobiologisch qualifizierten Fachleuten gerne behilflich.
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